DORNSCHILD – Der unterste Knopf einer Weste bleibt immer offen.

Besonders in den letzten 10 Jahren haben sich Dresscodes extrem gelockert und ein Casual-Chic-Look hat an Beliebtheit immer mehr dazugewonnen. Auch in konservativeren Branchen und über alle Führungsebenen hindurch will man heutzutage modischer, und seiner Person entsprechend, freier und authentischer auftreten. Dem Styling mit einer Herrenweste von DORNSCHILD sind dabei keine Grenzen gesetzt und man wirkt auf Anhieb immer stilvoll angezogen.

Wie stark sich auch immer modische Richtungen und Trends drehen mögen, ein paar Regeln werden nie aus der Mode kommen. Und zeigen, Dresscodes können durchaus gebrochen werden, aber dann schon mit einem „Gewusst-wie“.

Eine der wichtigsten Regeln beim Tragen einer Weste ist, dass der unterste Knopf immer offen bleibt! Warum dem so ist, führt uns ein paar Jahrhunderte zurück und basiert auf drei Theorien:

1. Die Kronprinz-Theorie.

Der britische König Edward VII, Sohn von Königin Vicoria, war ein bekannter Kleidungsliebhaber und ließ sich am Tag etliche Male umziehen. Eine Weste gehörte zu seinem Stil so sicher und fest, wie es die dunkle Sonnenbrille für Karl Lagerfeld war. Wenn Edward VII wieder mal und zu reichlich seinem Appetit nachging, öffnete er als Erleichterung seinen untersten Westenknopf. Um ihn nicht zu kompromittieren, taten ihm das alle männlichen Bediensteten unauffällig gleich. Das ging scheinbar so lange, bis der König den untersten Knopf nur noch geöffnet trug und es seine Kreise zog. Bestätigt wurde diese Version von Sir Hardy Amies, der vier Jahrzehnte lang offizieller Schneider von Queen Elizabeth II. war. Berichtet wurde darüber erstmals 1908 von dem britischen Fachmagazin Tailor & Cutter.

2. Die Reiter-Theorie.

Einleuchtend, aber nicht ganz so schlagkräftig für ein breites Durchsetzen dieser Moderegel, ist die sogenannte „Horseback“-Theorie. Sie besagt, dass man einerseits beim Reiten den untersten Knopf einer Weste auflassen muss, um überhaupt bequem auf einem Pferd reiten zu können. Auch, um ein Hochrutschen der Weste zu vermeiden. Und andererseits, dass man einfacher auf ein Pferd aufsteigen kann, wenn der unterste Knopf von vornherein nicht geschlossen ist.

4. Die Elite-Theorie.

Gerade in den Oberschichten des Vereinigten Königreichs legte man im frühen Viktorianischen Zeitalter viel Wert auf eine schöne und stilvolle Kleidung. Dementsprechend wurden auch die Kinder so angezogen und gingen so zur Eliteschule oder zum Elitecollege. Besonders auffällig waren junge Männer und Freunde des Elitecolleges Eton, die als Mitglieder des Pop – der ältesten self-electing Society Etons – zur höchsten Gesellschaftsschicht zählten. Um sich abzuheben und als Erkennungszeichen untereinander, ließen die Pop-Mitglieder den untersten Knopf ihrer Weste immer offen. Dieses traditionelle Zeichen behielten sie auch im späteren Berufsleben bei, um als Pop-Mitglied erkannt zu werden. Sie prägten große Teile der gesellschaftlichen Elite in Großbritannien, weshalb die Savile-Row-Schneider und Konfektionäre auf den offen stehenden Knopf schnell aufmerksam wurden, sich daran orientierten und weltweit als Trend verbreiteten.

Alle drei Theorien haben ihren Charme, machen durchaus Sinn und sind keine Modemärchen, die sich Designer ausgedacht haben. Da in der Mode fast alles erlaubt ist, kann man Regeln durchaus brechen. Hauptsache, man ist sich seinem Stil treu und wirkt authentisch.

Wir von DORNSCHILD lieben Werte und leben diese in einer schönen Mischung aus Tradition und Modernität, weshalb bei uns der unterste Knopf stets offen bleibt!

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